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Hoffnungskalender (56. Beitrag)

Wenn ich stehe, dann stehe ich

 

 

Ein in Meditation erfahrener Mann wurde einmal gefragt, warum er trotz seiner vielfältigen Beschäftigungen immer so gesammelt sein könne.

Dieser sagte:

„Wenn ich sitze, dann sitze ich. Wenn ich stehe, dann stehe ich. Wenn ich gehe, dann gehe ich. Wenn ich esse, dann esse ich. Wenn ich spreche, dann spreche ich…“

Da fielen ihm die Fragensteller ins Wort und sagten: „Das tun wir ja auch. Aber was machst du darüber hinaus noch?“

Und der weise Mann wiederholte:

„Wenn ich stehe, dann stehe ich. Wenn ich gehe, dann gehe ich. Wenn ich sitze, dann sitze ich. Wenn ich esse, dann esse ich. Wenn ich bete, dann bete ich.“

Wieder antworteten die Leute: Das tun wir doch auch.“

Und er sagte ihnen: „Nein, wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon. Wenn ihr steht, dann lauft ihr schon. Wenn ihr lauft, seid ihr schon am Ziel. Und wenn ihr betet, seid ihr schon bei euren Geschäften.“

 

Hierzu passt auch das bekannte Zitat von Teresa von Avila: Wenn Rebhuhn, dann Rebhuhn – wenn Fasten, dann Fasten.

 

Diese Einleitung zu unserem Pfarrbrief vom 21. 10. 13 wird noch durch folgenden Zusatz von Peter Müllenborn, Domkapitular, ergänzt:

 

Menschen, die ihrer Zeit immer voraus sind, leben nie in der Gegenwart. Und die Gegenwart ist doch das Einzige, was wir gestalten können. Die Vergangenheit liegt bereits hinter uns, und die Zukunft ist uns noch nicht gegeben.

 

(von unserer Netzwerkerin Elisabeth Haas)

 

 

 

Bild zur Meldung: https://pixabay.com/de/photos/person-wald-im-freien-b%C3%A4ume-jacke-731476/